Inhalte (1. Tag)

Teil 1: Grundlagen erfolgreicher Leckageorter

  • Leckortung aus Sicht des Gebäudeversicherers
  • Praxisbeispiele: Verdacht und tatsächliches Ergebnis
  • Feuchte-Ursachen, die ein Leckageorter auch kennen sollte
  • Voraussetzungen für erfolgreiche Leckageortungen

Teil 2: Messtechnik im Rahmen einer Leckageortung

  • Feuchte-Mess-Verfahren
  • Lufttemperatur, Luftfeuchte und Oberflächentemperatur
  • Rohrkamerainspektion und Endoskopie
  • Akustische Ortungsverfahren (Körperschall, Geophon)
  • Verlustmengenmessung an Trinkwasserleitungen
  • Formiergasmessungen
  • Infrarotthermografie
  • Leitungsortung metallischer Leitungen

Teil 3: Vorgehensweise für eine erfolgreiche Leckageortung

  • Befragungstechniken
  • Erstellen einer Ursachenliste
  • Sichtprüfung / Schnell-Analyse
  • Geeignete Messbedingungen festlegen
  • Sinnvolles Messverfahren auswählen und richtig einsetzen
  • Dokumentation

Ihr Nutzen und Gewinn:

  • Einstieg in die Welt der Leckageortung
  • Hohe Trefferquote und effektive Suchzeiten
  • Neue Dienstleistungsangebote integrieren
  • Schadenbilder besser erkennen und beurteilen
  • Professionelle Leckageortung ist auch Türöffner für Folgeaufträge, wie z.B. Wasserschadenbeseitigung, Trocknungsmaßnahmen, Schimmelsanierung

Zielgruppen

  • Leckageorter & Trocknungstechniker
  • Anlagenmechaniker SHK, Messtechniker
  • Schadenregulierer, Hausverwalter, Immobilienverwalter
  • Maler, Stuckateure; Handwerker für Bautenschutz

"Wer viel misst, misst Mist"

Nun ja! Ich gebe zu, dass dieser uralte Spruch in die Jahre gekommen ist und etwas abgedroschen klingt. Im Laufe der letzten 25 Jahre habe ich jedoch feststellen können, dass oftmals fehlende Produkt- und Anwenderschulungen ursächlich für unsachgemäße Interpretationen und Beurteilungen sind. Die Trefferquote ist dann niedrig und es entstehen unnötige Kosten für den Gebäudeversicherer sowie vermeidbare Bauteilöffnungen beim Versicherungsnehmer. In meinen Seminaren gehe ich gerne auf die möglichen Fehlerquellen als auch auf die "Grenzen der unterschiedlichen Messtechniken" ein.

Die wohl am häufigsten verwendeten Messverfahren im Rahmen einer Ursachenanalyse für Feuchte- und Schimmelschäden bzw. Leckageortung zum Aufspüren von Leitungswasserschäden sind zum Beispiel:

  • Feuchtemessungen
  • Videoskopie
  • Endoskopie
  • Dichtheitsprüfungen
  • Infrarotthermografie
  • Elektro-Akustische Messungen
  • Tracer-Gas-Messungen
  • Impuls-Meßverfahren
  • Markierungssubstanzen; Rauchgas

Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Messverfahren, die man gewinnbringend vor Ort einsetzten kann. Hinzu kommen noch sinnvolle Kombinationen wie beispielsweise Blower-Door und Thermografie.

Hier ein Beispiel:

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Grundsätzlich gilt, dass der Diagnostiker oder Leckageorter in Abhängigkeit vom jeweiligen Schadenfall das sinnvollste Messverfahren wählt. Bei einer Leckageortung steigt die Trefferquote immer dann, wenn die Ergebnisse mehrerer unterschiedlicher Messverfahren auf immer wieder die gleiche Stelle am Fußboden oder der Wand führen.

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Thermo daneben

Die Vorgehensweise, wie man eine hohe Trefferquote erzielt bzw. eine erfolgreiche Ortung durchführt, ist selbstverständlich Bestandteil meiner Seminar-Angebote. Als Basis hierzu dient mir erst einmal der Hinweis, dass ein guter Messtechniker versteht, dass er letztendlich seine Sinnesorgane (Tasten, Fühlen, Riechen, Sehen) durch den Einsatz von Messtechnik erweitert.

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